Musik

Klar im Fokus stehen die senslerdeutschen Texte, die mit ihrer poetischen Szenerie und ihren lyrischen Beobachtungen stets die Stossrichtung vorgeben. Nicht, dass die Musik die zweite Geige spielen würde; ansprechend reduziert bettet sie vielmehr den mehrstimmigen Gesang sicher in ihre Wiege und bietet ihm und den Texten den Raum, sich voll zu entfalten. Sparsam instrumentiert, folkig-minimalistisch (ohne die Bezeichnung „Lo-Fi“ als Ausrede nötig zu haben) mit einem Hauch Indie und genau jenem kleinen Quäntchen Rockabilly, das man ohne Ironie erträgt, besticht sie in erster Linie durch straffe, lebendige und zielgerichtet Arrangements – und sie ist genauso narrativ wie der Gesang.

Fünf Brandneue Songs auf der ersten EP „Songs in D“